Von der Bewerbung bis zur Unterschrift

Hallo zusammen, mein Name ist Celal und ich bin seit 3 Wochen Auszubildender bei Steuler. Nachfolgend erzähle ich euch etwas über meine Bewerbungsphase, insbesondere über meinen Weg zu Steuler. Vielleicht sind einige Tipps für die Auswahl des Ausbildungsbetriebes auch für andere Bewerber eine interessante Hilfe. ;-)

Eingang_lang

Nachdem ich meine wirtschaftlichen Kenntnisse auf dem Wirtschaftsgymnasium in Koblenz vertiefte, entschied ich mich für eine Ausbildung zum Industriekaufmann mit dem Gedanken, anschließend zu studieren. Also habe ich mich bei verschiedenen wirtschaftlich stabilen Unternehmen in Koblenz und Umgebung beworben. Steuler kannte ich persönlich zu der Zeit noch nicht, sodass ich erst durch das BIZ auf die von Steuler angebotenen Ausbildungsstelle zum Industriekaufmann aufmerksam wurde. Nach meiner Bewerbung erhielt ich auch schon kurze Zeit später die Einladung zum Einstellungstest. Das Auswahlverfahren von Steuler beinhaltete ein sehr intensives Assessment-Center, welches über mehrere Stunden aufgeteilt war. Dies war einer der vielen Punkte, warum ich mich für Steuler entschieden habe, da man so nicht nur Schulkenntnisse abfragte, sondern auch ein hoher Wert auf die Persönlichkeiten der Bewerber gelegt wurde. Gegenseitiges Vorstellen, Gruppenarbeiten, Einzelaufgaben, Pausen mit kalten Getränken, Feedbackrunde – das Assessment Center war breit gefächert und deckte so ziemlich alles ab.
Nach ca. einer Woche erhielt ich auch die ersten Einladungen zu den Vorstellungsgesprächen, darunter auch einen persönlichen Anruf von der Firma Steuler, welche mich zu einem Praktikumstag mit anschließendem Vorstellungsgespräch einlud. Erste Hürde erfolgreich bestanden =).
Eifrig recherchierte ich im Internet (Homepages, Facebook, BIZ, Wikipedia, etc.,…) nach Informationen über alle Firmen, bei denen ich es in die zweite Runde geschafft hatte und bereitete mich auf die Vorstellungsgespräche vor. Auch befragte ich meinen Bekanntenkreis, ob jemand Informationen über das Unternehmen hat – schließlich ist Mund-zu-Mund-Propaganda eine seriöse Quelle.
Am 24. November war es soweit. Im Personalbüro waren bereits kleine alltägliche Aufgaben eines Industriekaufmannes für mich vorbereitet. So konnten einerseits die Kollegen aus dem Personalbüro mein Arbeitsverhalten beobachten und andererseits hatte ich die Möglichkeit, einen richtigen Arbeitstag bei Steuler mitzuerleben bevor ich möglicherweise einen Vertrag unterschreibe.
Gegen Mittag hatte ich meine Aufgaben erledigt und die ersten Eindrücke über einen Arbeitstag als Industriekaufmann bei Steuler „live“ miterlebt. Anschließend führten Frau Demko, Frau Fuchs und ich ein persönliches Gespräch, in dem man zum einen die letzten offenen Fragen stellen konnte und zum anderen sich gegenseitig überzeugen konnte: Warum sollte Steuler sich für mich entscheiden? Warum sollte ich mich für Steuler entscheiden?
Am Ende des netten Gespräches, welches halb so schlimm war wie vermutet, hatte ich es endlich geschafft und erhielt ein Ausbildungsangebot! YUHUUU! Was ich auch sehr gut fand, dass mir anschließend noch einmal die Möglichkeit gegeben wurde, mich mit einer Auszubildenden unter 4 Augen zu unterhalten. Auch Sie berichtete nur Gutes über die Ausbildung bei Steuler.

Einige Tage später, erhielt ich das Ausbildungsangebot in schriftlicher Form. Nun war ich gefragt: Entscheide ich mich für Steuler oder für ein anderes Unternehmen? Eine schwierigere Entscheidung, für die ich eine Pro und Kontra Liste angelegt hatte und folgende Aspekte berücksichtige:MindMap

• Welches Unternehmen ist wirtschaftlich stabil (Umsatz, intern.Beziehungen, Marktposition)?
• Welches Unternehmen berücksichtigt nicht nur ökonomische Faktoren, sondern legt auch hohen
#Wert auf das Wohl der Mitarbeiter und beweist soziales Engagement und Verantwortung?
• Welches Unternehmen geht mit der Umwelt nachhaltig um und ist politisch aktiv
• Welches Unternehmen bietet mir die meisten Weiterbildungschancen nach der Ausbildung

Nach ausführlichen Recherchen und dem intensiven Bewerbungsverfahren der Firma Steuler, welches mir einen sehr guten Einblick in das Unternehmen ermöglich hat, habe ich mich für Steuler entschieden. Durch das vielfältige Auswahlverfahren konnte nicht nur Steuler mich kennen lernen, sondern auch ich hatte die Chance detaillierte Informationen zu sammeln um dann festzustellen, „passt Steuler denn auch zu mir?“.
Das seit 1908 bestehende Familienunternehmen Steuler erzielte 2014 mit 2500 Mitarbeitern einen Jahresumsatz von 370 Millionen Euro. Da Steuler einen sehr speziellen Markt bedient, sind sie einer der weltweit führenden Anbieter in den Bereichen Korrosionsschutz und Anlagenbau/Umwelttechnik. Bei der Umsetzung ökonomischer sowie ökologischer Ziele, setzt Steuler natürliche Ressourcen verantwortungsvoll ein und führt ein Energiemanagement.
Die Mitarbeiter sind für Steuler das höchste Gut. Nicht umsonst wurde Steuler 2014 zum Familienfreundlichen Unternehmen gewählt: Ob Work-Life-Balance, individuelle Arbeitszeitmodelle, betriebliche Kinderbetreuung, Job-Sharing, flexible Wiedereinstellungsmodelle, Steuler passt sich an! Seit 1948 gibt es einen Georg-Steuler-Unterstützungsverein der bei Invalidität Unterstützung leistet. Steuler engagiert sich also auch über wirtschaftliche Interessen hinaus und hilft Hochwasseropfer, finanzierte ein Fahrzeug zur Schülerbeförderung und beteiligt sich an Schulprojekten.
Das Steuler Aus- und Weiterbildungsprogramm „People 1st“ bietet außerdem eine individuelle und teamorientierte Förderung von fachlichen, methodischen sowie persönlichen Fähigkeiten und Kenntnisse. Attraktive Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten sowie praxisorientierte Fort- und Weiterbildungsprogramme z.B. werden Sprachen oder Computeranwendungen ebenfalls unterstützt. Übrigens beinhaltet die Ausbildung ein 4-wöchiges Auslandspraktikum in einer unserer Tochterfirmen in Spanien oder Schweden, auf das ich sehr gespannt bin :)
Nach all den Punkten wurde mir schnell klar: „Ich möchte zu Steuler!“. Das vielfältige Bewerbungsverfahren war sehr individuell und das Unternehmen war nicht nur wirtschaftlich stark sondern berücksichtigte neben ökonomischen Zielen auch ökologische sowie soziale Aspekte.
Ich unterschrieb meinen Arbeitsvertrag und gab diesen persönlich bei Frau Fuchs aus der Personalabteilung ab, die mir gleichzeitig erklärte wie es bis zum ersten Arbeitstag weitergeht.

Unterschrift_Klein

Selbst nach der „Unterschrift“ wird man hier nicht alleingelassen: Von AZUBI-Kennenlerntagen mit und ohne Eltern bis hin zu Betriebsrundgängen und Unternehmensvorstellung durch den Geschäftsführer Michael Steuler höchstpersönlich, umfassten die Einführungstage viele weitere Informationen und ermöglichten so ein schnelles gegenseitiges Kennenlernen.
Außerdem finde ich es gut, dass es regelmäßige Treffen zwischen Azubis, Personal- und Ausbildungsleiter gibt und somit der ständige Austausch aufrecht gehalten wird.
Ich bin gespannt, wohin mich mein Weg bei Steuler noch führen wird, möglich ist hier so einiges…;-)

Liebe Grüße aus Höhr-Grenzhausen :)

Celal Korkmaz

Gast
Über den Autor
  1. Gast Antworten

    Mein lieber man, da hat sich mal jemand richtig mühe gemacht!
    Weiter so, hoffentlich weiß die Marketinabteilung dies zu schätzen :P

    • Maximilian
      Maximilian Antworten

      *thumbs up*

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