Aus dem Leben einer dualen Studentin…

Wenn ich meinen Verwandten und Freunden von meiner Ausbildung erzähle, verfallen sie oftmals in großes Stauen. Arbeiten, Berufsschule und Studium – wie bekommt man das alles gleichzeitig geregelt? Zusätzlich werde ich nicht selten gefragt, ob ich überhaupt noch Freizeit habe und ob mir „die Decke nicht auf den Kopf fällt“.
Ich selbst kann nur eines dazu sagen: Ich habe mich bewusst für dieses Modell entschieden.

Wenn man sich im Internet über mögliche Studiengänge und Universitäten informiert, so fällt einem schnell auf, dass sich die unzähligen Studiengänge von Uni zu Uni sehr unterscheiden.
Bei meinen Recherchen im letzten Jahr über für mich zutreffende Ausbildungsangebote fiel mir auf, dass die Firma Steuler am Standort Höhr- Grenzhausen zwei verschiedene Studiengänge im Bereich der Betriebswirtschaftslehre anbietet. Man unterscheidet zwischen dem dualen Studium an der DHBW Mannheim und dem dualen Studium an der VWA Koblenz. Der wesentliche Unterschied dabei ist, dass die Universität in Mannheim blockweise besucht wird, während die VWA Koblenz die Kurse jeden Samstag anbietet. Zudem steht das duale Studium an der VWA in Verbindung mit einer Ausbildung zum Industriekaufmann/zur Industriekauffrau.
Dem Auszubildenden ist freigestellt, welches Modell er wählen möchte.

Ich habe mich für das sogenannte „Mittelrhein-Modell“ an der VWA in Koblenz entschieden. Viele von euch werden sich nun die Frage stellen, warum ich ein Studium bevorzuge, welches eine Sechs-Tage-Woche voraussetzt. Doch diese Entscheidung fiel mir nicht schwer. Koblenz ist nah an meinem Zuhause, wo ich Freunde und Familie habe. Da ich ein sehr heimatbezogener Mensch bin, war das genau das richtige für mich.

Doch nun bringt dieses duale Studium natürlich einige Verpflichtungen mit sich:

  • Drei Tage pro Woche arbeiten
  • Zwei Tage pro Woche Berufsschule
  • Samstags Vorlesungen in der Uni in Koblenz
  • Klausuren in der Schule und im Studium
  • Berichtsheftführung im Sinne der IHK

Hört sich zunächst einmal stressig an, doch ist es das auch?

Natürlich ist es ein Stressfaktor, den ich so zuvor in meinem Leben nicht kannte. Trotzdem muss man sich auch vor Augen führen, dass es ein neuer Lebensabschnitt ist, welcher mich auf meine Zukunft vorbereiten wird UND mir Spaß machen soll.

Einige von euch denken jetzt vielleicht, dass ich dadurch keine Freizeit mehr habe, doch dem ist nicht so. Meine Ausbildung steht natürlich an erster Stelle, doch trotzdem bleibt mir noch genügend Zeit um anderen Aktivitäten in meiner Freizeit nachzugehen: Ich bin Tänzerin in einer Showtanzgruppe, sowie in einer Gardetanzgruppe, Mitglied im Kulturverein und der Kirmesjugend meines Dorfes und treffe mich nebenbei auch gerne mit meinen Freunden.

Abschließend kann ich also sagen, dass ich mir sicher bin, die richtige Entscheidung getroffen zu haben. Ich freue mich auf den weiteren Verlauf meiner Ausbildung!

Mariella
Über den Autor

Kommentar abgeben

*

captcha *

Wir verwenden Cookies, um Ihnen die beste Online-Erfahrung zu bieten. Mit Ihrer Zustimmung akzeptieren Sie die Verwendung von Cookies in Übereinstimmung mit unseren Cookie-Richtlinien.

Privacy Settings saved!
Datenschutz-Einstellungen

Wenn Sie eine Website besuchen, kann sie Informationen über Ihren Browser speichern oder abrufen, meist in Form von Cookies. Steuern Sie hier Ihre persönlichen Cookie-Dienste.

Diese Cookies sind für das Funktionieren der Website notwendig und können in unseren Systemen nicht abgeschaltet werden.

Zur Nutzung dieser Website verwenden wir die folgenden technisch notwendigen Cookies
  • wordpress_test_cookie
  • wordpress_logged_in_
  • wordpress_sec

Alle Cookies ablehnen
Alle Cookies akzeptieren