Auslandspraktikum in Schweden

In den letzten drei Wochen hatten wir, Lindsay und Jens, die Möglichkeit unsere schwedische Niederlassung Steuler Nordic AB besser kennenzulernen und dort ein Auslandspraktikum zu absolvieren. Die Vorbereitungen begannen bereits vor einem Jahr als wir mit Petter Bergsjö, unserem Ansprechpartner bei Steuler Nordic, in Kontakt traten. Wir buchten die Flüge und suchten nach einer passenden Unterkunft. Hier fanden wir schließlich ein hübsches rotes Holzhäuschen, dieses lag direkt an einem See und entsprach somit voll den Vorstellungen eines schwedischen Hauses. Da das Haus leider nur schlecht mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar war benötigten wir noch ein Auto. Glücklicherweise konnten uns die schwedischen Kollegen mit einem Firmenwagen ausstatten, sodass wir kein Fahrzeug mieten mussten.

Am 29. September ging es dann endlich los. Nach einigen Verzögerungen vor und nach dem Flug kamen wir gegen Nachmittag endlich in Schweden an. Hier holte uns Petter am Flughafen ab und von dort aus ging es zu unserer Ferienwohnung. Da wir Schweden an einem Samstag erreichten, blieb uns ein Tag um unsere Umgebung ein wenig zu erkunden.

Am Montagmorgen startete dann das Praktikum. Bei Steuler Nordic angekommen wurden wir von Petter und unserer anderen Kollegin Sofia Sjöberg herzlich aufgenommen und wir durften uns beide jeweils ein eigenes Büro aussuchen. Dort konnten wir auch direkt mit der Arbeit beginnen. Petter und Sofia gaben uns einige Aufgaben. Unter anderem kalkulierten wir potentielle Projekte, um auf deren Basis später ein Angebot erstellen zu können oder führten Nachkalkulation durch, um bei verschiedenen Projekten abweichende Kosten und deren Ursprünge zu ermitteln. Eine weitere große Aufgabe für uns war es ein Auto nach Norwegen zu bringen. Da die norwegischen Monteure auf einer Baustelle in Sarpsborg ein Fahrzeug mit Anhängerkupplung benötigten, fuhren wir einen Tag lang mit dem Auto nach Norwegen. Dabei machten wir noch einen kurzen Zwischenstopp beim Materiallager von Steuler Nordic in Avesta, um den Monteuren neben dem Auto auch noch Harze und Lösungen mitzubringen. Nach der Autoübergabe fuhren wir am nächsten Tag wieder zurück nach Stockholm. Als Fortbewegungsmittel für die Rückfahrt hatten wir uns für den Zug entschieden. Dies bot uns die Möglichkeit noch einen Zwischenstopp an der Westküste Schwedens in Göteborg zu machen.

Wieder zurück in Sollentuna, besuchten wir gemeinsam mit Petter und Sofia eine Baustelle inmitten von Stockholm. Dort wird derzeit ein Schwimmbad renoviert und Steuler Nordic ist dabei für den Bau eines Filtersystems zur Säuberung des Wassers, sowie für den Bau eines neuen Rücklaufbeckens zuständig.

Neben den Aufgaben der schwedischen Kollegen hatten wir noch einige Aufgaben zur Unterstützung des Controllings bekommen. Zum Beispiel erstellten wir eine Liste mit Informationen zu den jeweils drei größten aktuellen und potentiellen Projekten, sowie zu den Auftragseingängen.

Neben der Arbeit blieb auch stets genug Zeit um Schweden zu erkunden. Wir besuchten beispielsweise Stockholm, Vaxholm und Uppsala aber auch in unserer näheren Umgebung gab es einiges zu entdecken. Wir können allen anderen Azubis nur empfehlen, wenn sie die Möglichkeit für ein solches Praktikum haben, diese auch wahrzunehmen. Es war sehr spannend die Arbeit und Kollegen von Steuler, über den Westerwald hinaus einmal kennenzulernen und in einer anderen Kultur zu arbeiten. Wir hatten viel Spaß in Schweden und die Zeit verging wie im Flug. Dies verdanken wir vor allem der Unterstützung aus der IT- und Personalabteilung, dem Controlling und den super freundlichen Kollegen von Steuler Nordic bei denen wir uns sofort wohlgefühlt haben.

Lindsay und Jens

Jens
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