Das duale Studium an der DHBW Mannheim

Studierendensiedlung Ludwig Frank

Anfangs war ich skeptisch, ob ich die richtige Entscheidung für das duale Studium getroffen habe, da ich zwischen zwei Modellen bei der Einstellung wählen durfte. Nun, nach dem 1. Semester, kann ich nur sagen, dass ich wirklich glücklich bin und es für mich persönlich genau das richtige Modell ist.

Die ersten zwei Wochen waren eine große Umstellung und deswegen auch sehr schwer für mich. Ich bin ein heimatgebundener Mensch, habe nie allein gelebt und vor allem in keiner Großstadt. Deswegen waren eine neue Stadt, ein eigener Haushalt und natürlich auch der neue Lebensabschnitt des Studiums mit neuen Leuten eine Herausforderung für mich. Mein erster Gedanke war, dass ich zurück wollte und meine Mutter musste mir tausend Mal sagen, dass ich nicht so pessimistisch sein soll und hat mich nach dem Umzug unglücklich im Studentenwohnheim zurück gelassen.

Auch in der Hochschule ging es direkt los. Die Kurse haben Klassengröße und es gibt Kurssprecher, sowie einen Kursleiter. Das bringt viele Vorteile mit sich. Die Dozenten gehen auf Fragen und auf Unklarheiten ein und erarbeiten meist auch zusammen mit den Studenten das Skript, sodass es nicht trocken und langweilig wird. Probleme und Komplikationen können durch den Kursleiter und die Kurssprecher meist aus dem Weg geschaffen werden und auch die Vorlesungen können nach Wünschen der Studenten verlegt werden. Vor allem entwickelt sich durch die Verhältnismäßig kleine Kursgröße eine Gemeinschaft, da die meisten von weiter weg kommen und nun in Mannheim vorübergehend wohnen, sodass man somit die meiste Zeit mit diesen Menschen verbringt. Ich habe dort Freunde kennengelernt, die mir in so kurzer Zeit wichtig geworden sind und die die Zeit dort zu einer der Besten für mich gemacht haben.

Die Entfernung zu Freund, Freunden und Familie war zwar Anfangs und in der Klausurenphase schwer, aber da ich die ganze Woche allein gelebt habe, konnte ich in dieser Zeit lernen und hatte das Wochenende wenn ich zuhause war halbwegs frei und Zeit. Unter der Woche konnte ich sonst das sogenannte „Studentenleben“ genießen. Mein eigener Haushalt in dem mir keiner sagen konnte, was ich machen soll und was nicht, die Stadt und natürlich auch das Nachtleben entdecken und lange Lernnachmittage mit Freunden in der Hochschule. Auch einer stressigen und nervenraubenden Klausurenphase konnte ich nicht entgehen, doch danach geht es einem unglaublich gut und man weiß, dass man sich nun drei Monate nicht mehr viel mit Lernen und allem Anderen beschäftigen muss.

Zusammengefasst kann ich sagen, dass es natürlich eine Umstellung ist, aber das gehört nun mal auch dazu. Ich bin glücklich diese Entscheidung getroffen zu haben und freue mich jetzt schon im April wieder in Mannheim zu sein. Man lernt und erlebt unglaublich viel, wird selbstständiger in dieser Zeit und allein nach zwei Wochen zuhause wünsche ich mir die Ruhe meines Zimmers im Studentenwohnheim zurück, wo sich keiner über Socken auf dem Boden beschwert hat. Durch den Wechsel von Praxis- und Theoriephase kann ich mich immer voll und ganz auf das eine Konzentrieren und meine Familie und Freunde kommen auch nicht zu kurz, da die drei Monate eine perfekte Zeitspanne sind.

Wenn ich also im April das zweite Semester ansteht, werde ich nicht unglücklich in meiner Wohnung zurück gelassen, sondern freue mich schon auf die kommende Zeit und meine Freunde dort.

Alina
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