Die Berufsschule

Ein weißes Blatt Papier mit der Aufschrift „Berufsschule“. Um den Schrifftzug sind Streifen in Neonfarben zu sehen.

Unsere Ausbildung begann am 01.09.2018. Wie die ersten Wochen in unserem Betrieb für uns aussahen, könnt ihr hier noch einmal nachlesen. In diesem Beitrag möchte ich euch allerdings alles rund um das Thema Berufsschule näherbringen und darauf eingehen, in welchen Fächern wir unterrichtet werden und was wir bis jetzt gelernt haben.

Der erste Berufsschultag begann mit der Einschulung, bei der sich zunächst alle, die im Jahr 2018 mit ihrer Ausbildung begannen, in der Aula versammelten. Nachdem unsere Klasse vollständig war und sich alle einander vorgestellt haben, wurden wir erst einmal durch das Gebäude geführt und bekamen alle wichtigen Informationen, die den Besuch der Schule betrafen, von unserer Lehrerin mitgeteilt. Nachdem all das erledigt war, begaben wir uns schließlich nach draußen auf den Schulhof, um das erste Klassenfoto zu machen, welches schon in der nächsten Woche seinen Platz an der Fotowand unseres Klassenraumes bekam.

Für die neuen Auszubildenden ist der Besuch der Berufsschule im August freiwillig, da die eigentliche Ausbildung erst am 1. September beginnt. Trotz dessen sind wir – das erste Lehrjahr – schon ab Anfang August zur Schule gegangen, um die Schule, die Lehrer und natürlich die anderen Azubis näher kennenzulernen.

Die Auszubildenden zum/zur Industriekaufmann/-frau werden in vier Fächern unterrichtet. Diese sind GP (Geschäftsprozesse), SuK (Steuerung und Kontrolle), WiSo (Wirtschaft und Soziales) und Englisch, wobei letzteres nur im ersten und zweiten Ausbildungsjahr unterrichtet wird, da der Schwerpunkt im dritten Lehrjahr auf der Prüfungsvorbereitung liegt.

In GP wurden uns zunächst alle Grundlagen in Bezug auf Industriebetriebe beigebracht. Dazu gehörten die Definition, der Aufbau und die Zusammenhänge zwischen den einzelnen Abteilungen sowie die Kernprozesse innerhalb eines solchen Unternehmens. Mittlerweile beschäftigen wir uns im Unterricht fast ausschließlich mit sogenannten Lernsituationen, in denen wir das theoretisch gelernte Wissen auf bestimmte Fälle anwenden müssen. Dazu gehören zum Beispiel die Berechnung von fixen und variablen Kosten, die Erstellung von Stücklisten oder die Anfertigung von Netzplänen und Balkendiagrammen.

In SuK beschäftigen wir uns hauptsächlich mit dem Aufstellen von Bilanzen, dem Bilden von Buchungssätzen aus bestimmten Geschäftsfällen und der anschließenden Buchung im Grund- sowie im Hauptbuch. Obwohl die Buchführung heutzutage größtenteils über Computersysteme stattfindet, lernen wir also noch die handschriftliche Buchung, so wie es früher üblich war.

WiSo setzt sich eigentlich aus zwei Teilen zusammen. Zum einen aus dem der Politik und zum anderen aus dem der Wirtschaft. In diesem Fach lernen wir rechtliche Grundlagen bezüglich der Ausbildung und eines normalen Angestelltenverhältnisses und entscheiden anhand von Beispielen auf rechtlicher Ebene, was zulässig ist und was wiederum nicht.

Abseits von all dem Unterricht, unternehmen wir ab und zu Ausflüge mit der Klasse. Bereits im Dezember 2018 sind wir nach Bremen in das Kletterzentrum der Universität gefahren und haben dort einen gemeinsamen Vormittag verbracht. Im August 2019 steht außerdem eine Studienfahrt nach Prag an. Dazu aber mehr, wenn es so weit ist…

Janett
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