Geschafft!

Am Dienstag war es so weit: die Mündliche Abschlussprüfung und somit auch die letzte für die Ausbildung zur/zum Industriekauffrau/-mann. Diese haben Dominik und ich mit Bravour bestanden und können uns nun Industriekaufleute nennen.

Der Morgen begann für uns schon früh. Dominiks Prüfung startete um 8:30 Uhr, ich war um 9:30 Uhr dran. Als Erstes musste man sich am Empfang bei der Handelskammer in Bremen anmelden. Danach sollten wir noch wenige Minuten in einem kleinen Wartebereich verbringen, wo sich auch schon andere Azubis, verschiedenster Berufe, versammelt haben und auf den Start ihrer Prüfung warteten. Ich war hier schon sehr nervös, was sich aber durch lockere Unterhaltung mit den anderen Prüflingen etwas gelegt hatte. Die Tür ging mehrmals auf und man denkt „werde ich jetzt aufgerufen?“. Irgendwann war es dann auch soweit und ein netter Prüfer hat mich gebeten, ihm zu meinem Prüfungsraum zu folgen, wo sich bereits die anderen zwei Prüfer befanden.

Erst einmal in Ruhe alles aufbauen. Notebook, Beamer und Pinnwand. Nach kurzer Nachfrage seitens der Prüfer, ob wir bereit sind, ging es auch schon los mit der Präsentation. Zuerst eine kleine Unternehmensvorstellung und dann der Übergang in das jeweilige Prüfungsthema. Nach ca. fünfzehn Minuten war die Präsentation auch schon vorbei. Die ersten Anspannungen haben sich bereits gelegt und es ging weiter mit dem Fachgespräch. Hier werden dann Fragen zu unserem Thema gestellt. Auch dieser Teil der Prüfung war dann nach fünfzehn Minuten erledigt und ich sollte mich noch einmal kurz nach draußen setzten, damit sich die Prüfer über meine Leistung austauschen konnten. Es fühlte sich wie eine Ewigkeit an. Einer der Prüfer kam wieder zu mir und hat mich nochmals in den Prüfungsraum gebeten. Dann die erlösenden Worte: „SIE HABEN BESTANDEN!“. Ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie erleichtert ich da war.

Während ich Notebook und Beamer wieder in die Tasche gepackt hatte, konnte ich noch eine lockere Unterhaltung mit den Prüfern führen. Thema war unter anderem, wie es für meine weitere Zukunft nun aussieht. Wo wir schon dabei sind, kann ich es Euch ja auch sagen. Ich bleibe bei der Norddeutsche Steingut AG und darf meinen Kollegen in der Disposition weiter unterstützen. Dominik wird übrigens auch übernommen und in der Produktion der Nordceram GmbH, in Bremerhaven, eingesetzt. Er wird sich als nächstes zum Industriekeramiker ausbilden lassen.

Zur Norddeutsche Steingut AG Zur Nordceram GmbH

Nachdem ich also alles verstaut hatte, bin ich in Richtung Ausgang gegangen, wo Dominik schon auf mich wartete. Nach kurzem Austausch, denn wir wussten ja beide nicht, wie es beim jeweils anderen lief, gingen wir noch kurz in die Stadt und haben auf die bestandene Prüfung und Ausbildung angestoßen. Danach sind wir zu unserer Ausbilderin zur Arbeit gefahren, um auch ihr die tolle Nachricht mitzuteilen. Anschließend gab es für uns noch eine Abschlussfeier in der Berufsschule. Hier wurde sich dann noch mit unseren Schulkameraden, Schulkameradinnen und unserer Berufsschullehrerin ausgetauscht und ebenfalls auf die bestandene Prüfung, aber auch auf die tollen drei Jahre, angestoßen.

Zusammengefasst war es ein wunderschöner Tag mit viel Nervosität und auch vielen Glücksgefühlen. Nun geht es auf in das Arbeitsleben, worauf ich mich schon sehr freue. Ich wünsche auch Dominik viel Erfolg für seinen weiteren Werdegang und hoffe, dass ich der Steingut noch lange erhalten bleibe 🙂

 

Laura
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