Mobiles Arbeiten in der Ausbildung

Fragt ihr euch auch: Eine Ausbildung in Zeiten von Corona, wie funktioniert das eigentlich?

Diese Frage habe ich mir vor Beginn meiner Ausbildung im August letzten Jahres auch gestellt.

Bereits in den Jahren 2019 und 2020 habe ich Praktika in den Bereichen Controlling und Personal bei Steuler absolviert. Zu dieser Zeit lief noch alles normal und mir konnten viele Dinge am PC gezeigt werden. Und was ist für einen Praktikanten besonders spannend? Für mich war es die Teilnahme an Besprechungen, neue Leute persönlich kennenzulernen und mittags mit Kollegen*innen in der Kantine zu essen.

Doch es kam vieles anders als erwartet…
Im August 2020 habe ich meine Ausbildung begonnen und es änderte sich einiges. Die Besprechungen, die ich während meiner Praktika noch in Präsenz miterleben durfte, finden nun als Online-Meetings statt. In jeder Abteilung müssen, außerhalb des Arbeitsplatzes, Masken getragen werden und auch der Kontakt in der Mittagspause ist sehr eingeschränkt da die Kantine geschlossen ist. Im November durfte ich dann zum ersten Mal das mobile Arbeiten testen.

Bestimmt fragt ihr euch jetzt: In der Ausbildung von zu Hause arbeiten, ist das überhaupt möglich?
Ja, das ist es und das Ganze funktioniert tatsächlich sehr gut. Dank Screen-Sharing ist das Erklären von neuen Aufgaben kein Problem. Man muss sich intensiver mit manchen Dingen beschäftigen, da man nicht bei jeder Kleinigkeit sofort nachfragen möchte. Bei Fragen sind die Kolleginnen und Kollegen aber natürlich immer über ein Chat- und Meetingprogramm oder telefonisch erreichbar. Außerdem bietet das mobile Arbeiten auch einige Vorteile, wie späteres Aufstehen, keine Fahrtzeit und -kosten und „gemütliche Arbeitskleidung“.

Eine Ausbildung in Zeiten von Corona ist definitiv eine gute Entscheidung und man lernt alles, was man unter „normalen“ Umständen auch lernen würde. Falls ihr Interesse habt und euch bewerben möchtet, habe ich folgende Tipps von unserer Personalreferentin für euch:

• alle bisher absolvierten (auch berufsfremde) Praktika angeben, damit man sich einen besseren Eindruck von euch verschaffen kann
• bei der Berufsorientierung Eltern oder Freunde befragen, um sich ein Meinungsbild über die eigenen Stärken einzuholen

Denkt immer daran: Nicht nur für euch, sondern auch für Unternehmen ist die Situation nicht einfach da keine Messen in Präsenzform stattfinden können und auf Print-Medien, Flyer und Broschüren zurückgegriffen werden muss, wodurch man die passenden Schüler*innen oft nicht so gut erreicht. Deshalb ist es besonders wichtig, diese Medien zu nutzen und sich auf diesem Weg zu informieren.

Die Unternehmen sind dankbar für motivierte Azubis und wir Azubis können uns glücklich schätzen, einen Ausbildungsplatz in diesen schwierigen Zeiten zu erlangen und nebenbei etwas Geld zu verdienen.

Carina
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